Ohne Zunahme durch den Advent: 8 Schritte

Aktualisiert: 28. Nov. 2021


Weihnachtsgebäck

Bereits 2 Monate vor Weihnachten erschlagen uns im Supermarkt wieder die Leckereien, die es nur einmal im Jahr gibt.

Gefüllte Lebkuchenherzen, Pralinen und Mailänderli waren immer meine Lieblings-Süssigkeiten, die ich gleich Tütenweise verschlang, meist ohne Genuss und Freude und mit schlechtem Gewissen.

Ich frass mich regelrecht durch die Adventszeit und die Festtage, nur um dann schuldbewusst und reuig ins Neue Jahr zu rutschen; das Essen stand im Mittelpunkt und ich vergass alles rundherum.

Letzte Weihnachten war ich alleine zu Hause wie ganz oft schon und fühlte mich verständlicherweise ein wenig einsam. Zum Trost, holte ich mir eine Schachtel Pralinen und eben besagte Guetzli. Zu meinem Erstaunen hatte ich nach der halben Schachtel genug, und legte sie weg.


Essen funktionierte nicht mehr als Trost. Ich hatte gelernt, mit der Einsamkeit anders umzugehen, statt sie mit Zucker zu betäuben.

Dieses Jahr mache ich mir keine Sorgen, in der Adventszeit nicht mit dem Überangebot an Süsskram klarzukommen. Es ist auch das erste Jahr, wo ich noch nicht mal ein Vermicelle (Kastanien-Püree Dessert) hatte, was ich sonst immer beim ersten Erscheinen im September schon haben musste.


Es interessiert mich einfach kaum noch, bis gar nicht mehr.

Hier ist warum:


8 Schritte:

1) Nichts ist mehr verboten => sie sind uninteressant geworden (die meiste Zeit)

2) Ich kann heute unterscheiden zwischen Summer und Zunicker:

a) Summer: Esswaren, auf die ich und mein Körper Lust haben, ohne dass ich sie sehe und/oder rieche

b) Zunicker: Esswaren, die ich will, nur weil ich sie sehe (live oder auf Plakaten, Fernsehwerbung etc) oder rieche

3) Wenn ich wirklich Lust auf Summer habe, kaufe ich sie mir und geniesse sie

4) Von Zunicker lasse ich mich nur noch selten verführen

5) Das Essen ist nicht mehr meine einzige Glücks-Quelle. Ich geniesse:

- feine Tees

- Duftkerzen

- ätherische Öle

- Bodybutter

- Lichtgirlanden

- Unterhaltungen

- Musik

- Wellness

- Natur

- mich selbst

6. Ich muss meine Gefühle nicht mehr fressen (wie ich das nach 25 Jahren geschafft habe im Webinar ansehen)

7. ICH bin jetzt der Captain meines Inneren Teams und meiner Gedanken und Gefühlen

8. Ich esse mich min. 3 mal am Tag an etwas Nahrhaftem satt


Wie eine meiner Klientinnen heute sagte: grosse Mengen an Süssigkeiten sind fehlgeleitete Fürsorge.

Also, wie kannst du anders für dich sorgen? Wie mit allen Sinnen diese schöne Zeit geniessen?

Ich weiss, ich weiss...vor einiger Zeit hätte ich auch noch gedacht:


"Steck dir deine Duftkerze sonst wohin!"

Hab Geduld, es braucht Zeit und viel Bewusstheit und Selbst-Liebe. Aber auch für dich ist es möglich, dir Genuss und Freude zu gönnen, und nicht nur mit Schokolade.

Sorge auch für dich, nach dem Fressanfall (nein, das müssen nicht 7000 kcal sein). Gehe verständnisvoll und sanft mit dir um. Denke daran, dass das Fressen einen guten Zweck erfüllt, im Moment noch. Verurteile dich nicht dafür. Es ist ok.

Und nun, geniesse die schöne Adventszeit mit glitzernden Lichtern, duftenden Weihnachtsmärkten und gemütlichen Stunden auf dem Sofa bei Kerzenschein, die Pralinen und die Zimtsterne! Sei liebevoll und sanft mit dir...denn schliesslich ist es das Fest der Liebe.




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