Veränderung entsteht aus Liebe - nicht Selbstkritik

23.02.2017

 

 

Wie oft hab ich mir vorgenommen, wieder regelmässig ins Fitnessstudio zu gehen, mich zu bewegen, Muskeln auf- und Fett abzubauen? Am besten gepaart mit einer Shake-Diät. Für das Geld, das ich sinnlos in Jahresabos investierte, und davon 6 Wochen genutzt habe (wenns hoch kam), hätte ich eine schöne Reise auf die Malediven machen können.

Die Absichten waren immer gut, aber aus der falschen Motivation heraus, und deswegen hielten sie auch nicht an. Das Problem waren nie die Kilos oder die Schokolade, und darum war auch die Lösung nicht auf dieser Ebene zu finden. Denn jeder zwanghafte Esser isst aus guten Gründen. Wenn ich das für mich annehmen kann, brauche ich mich auch nicht mehr selbst herunterzumachen für meine Machtlosigkeit gegenüber dem Essen.

 

Wenn ich mich liebevoll mit mir selbst auseinander setze, und nach den emotionalen Gründen frage, kann ich das zwanghafte Verhalten dort heilen, wo es seinen Ursprung hat. Welche Glaubensgrundsätze stehen mir im Weg? Was sind meine Bedürfnisse und sind diese gedeckt? Welche Stimme in mir ist dominanter: die kritische oder die fürsorgliche?

 

Es ist ein Prozess, weg von der negativen Selbstkritik, hin zur Selbstliebe. Ist es ein kurzer und einfacher Prozess? Nein, das ist es nicht. Aber es ist der Weg in die Freiheit.

 

Und Freiheit ist, was ich will.

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